Die Chronik

Beachten Sie auch die Berichterstattung der lokalen Presse in unserer Presseschau. Die aktuellsten Ereignisse finden Sie oben in der Chronik, frühere Ereignisse in rückwärtiger Reihenfolge weiter unten.


28.06.2013: Baubeginn für die barrierefreie U5

Seit dieser Woche nimmt die politisch schon vor längerer Zeit beschlossene Rettung der U5 auch baulich erste Formen an, zunächst allerdings noch nicht an den neuralgischen Stationen "Musterschule" und "Glauburgstraße".

In den kommenden zehn Wochen werden in einer ersten Bauphase fünf Stationen zwischen "Marbachweg/Sozialzentrum" und "Sigmund-Freud-Straße" zu Hochbahnsteigen umgebaut.

Auch die weitere Planung darf als ambitioniert gelten: Bereits im Herbst folgt in einer zweiten Bauphase der Umbau der Stationen "Deutsche Nationalbibliothek" und "Hauptfriedhof".

Die Pläne für alle Stationsumbauten des Jahres 2013 sind auf der Website der VGF verfügbar.

In einer dritten Bauphase wird im Jahr 2014 die Station "Neuer Jüdischer Friedhof" vor dem Portal desselben neu errichtet und ersetzt die heutige gleichnamige Station sowie den benachbarten Halt "Eckenheimer Landstraße/Marbachweg". Ebenfalls 2014 folgen die lange diskutierten Stationen "Musterschule" und "Glauburgstraße", deren Umbau entsprechend den Gewinnervorschlägen eines Architektenwettbewerbs gestaltet wird. Dieser dritten Bauphase wird ein Planfeststellungsverfahren vorangehen, das nach der Sommerpause, also im Herbst 2013, beginnen soll.

Noch nicht entschieden ist, ob die heutige Endstation "Preungesheim" 2014 nur provisorisch umgebaut oder schon so ausgebaut wird, wie es zwingend erst für eine Verlängerung der U5 zum Frankfurter Berg erforderlich wäre.

Wir hoffen, dass die Bauarbeiten im geplanten Rahmen erfolgreich fertiggestellt werden können, und freuen uns auf die Eröffnung der barrierefreien U5 im Dezember 2014.


01.07.2010: Die U5 ist gerettet!

Im Römer ist heute der entscheidende Beschluss gefasst worden.

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Doch zunächst möchten wir auf die Entwicklungen der vergangenen Monate zurückblicken:

Im Ortsbeirat des Nordends stellten VGF und Verkehrsdezernat im Mai 2009 einen eigenen Lösungsvorschlag zur Realisierung der Stationen Musterschule und Glauburgstraße vor. Für die Anordnung der Bahnsteige in Seiten- statt Mittellage war unsere Initiative Ideengeber. Die Straße soll dabei jedoch nicht abgesenkt werden und die Bahnsteige sind nicht gegenüberliegend, sondern versetzt zueinander angeordnet. Dadurch kann auf eine Bahnsteiglücke verzichtet werden und die insbesondere an der Station Musterschule problematische Führung des Radverkehrs verbessert werden. Durch Tieferlegung des Bahnsteigs im ersten und letzten Drittel ist die Trennwirkung auf ein Minimum reduziert worden. Zugangsrampen sollen so in die Bahnsteige intergriert werden, dass die Bahnsteige eine minimale Länge von rund 72 Metern aufweisen.

Wir untersuchten ähnliche Kompromisslösungen bereits im Vorfeld der Ausarbeitung unserer Troglösung, haben diese Ideen jedoch aufgrund der ersten durchweg positiven Reaktionen auf die Trog-Idee nach Stuttgarter Vorbild nicht weiterverfolgt.

Trotzdem unterstützen wir den Vorschlag von VGF und Verkehrsdezernat ausdrücklich! Daher haben wir die ersten Reaktionen von Anwohnern und Politikern kritisch aufgenommen, überdacht und anschließend einige Ideen unsererseits in den Planungsprozess eingebracht, die dazu führten, dass im Frühjahr 2010 eine verbesserte Planung für die Station Musterschule vorgestellt werden konnte. Verbesserungen sind unter anderem:

  • Optimierung der Lage der Bahnsteige und Fußgängerüberwege
  • Offenhaltung der als Sackgassen geplanten Seitenstraßen
  • Milderung der Gefahr, dass Schüler von der Straßenseite auf Bahnsteige klettern

Die VGF ist sich der Sensibilität der Bahnsteigbauwerke an diesem Ort bewusst und hat daher im Juni 2010 einen Wettbewerb zur Gestaltung der Stationen ausgeschrieben. Ein Ergebnis wird Anfang September erwartet. Am 22. Juni stimmte zunächst der Verkehrsausschuss positiv über die Planung ab. Heute zog schließlich die Stadtverordnetenversammlung mit einer breiten Mehrheit einen Schlussstrich unter das lang diskutierte Thema.

Wir können somit von einer erfolgreichen Rettung der U5 sprechen!

Wir freuen uns mit allen Nutzern der U5 und denen, die es noch werden. Denn nun ist auch der Weg frei für die Verlängerungen Richtung Europaviertel und Frankfurter Berg und damit viele neue Fahrgäste. Die Planungsleistungen haben VGF und Verkehrsdezernat für beide Ausbauprojekte in den vergangenen Tagen bereits initiiert.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns so großartig unterstützt haben – sei es durch einen Eintrag auf unserer Webseite, Beiträge in Diskussionsforen oder Leserbriefe in der Presse. Unser Dank gilt selbstverständlich auch allen Entscheidungsträgern aus Politik und Stadtverwaltung, die stets ein offenes Ohr für unsere Anregungen hatten. Die unerwarteten und überwiegend positiven Reaktionen auf unsere Initiative haben uns ermuntert, mit guten Ideen zukünftig auch an anderer Stelle festgefahrene Diskussionen zu beleben.


05.03.2009: Bürgeranhörung im Nordend

Verkehrsdezernent Lutz Sikorski stellt mit Mitarbeitern des Verkehrsdezernats, der VGF, der traffiq und der beauftragten Gutachter im Rahmen einer Bürgeranhörung zum Thema U5 im Nordend das Ergebnis des Gutachtens zur Umwandlung der U5 in eine verkürzte Niederflurstraßenbahn vor. Das Ergebnis ist, dass die Planungen für die Straßenbahn vom Verkehrsdezernat aufgegeben werden, da diese Variante dem in Zukunft eher noch steigenden Verkehr nicht gewachsen ist. Stattdessen wird nun auf Basis unserer Vorschläge von der VGF eine Stadtbahnlösung geplant, die Ende März vorgestellt werden soll. Wir danken dem Verkehrsdezernat und dem Dezernenten Lutz Sikorski an dieser Stelle herzlich für die zukunftsorientierte Entscheidung und die Offenheit, mit der unsere Vorschläge aufgenommen und in die neuen Planungen einbezogen wurden.


24.01.2009: Informationsfahrt nach Stuttgart

Der Bericht über die Informationsfahrt des Verkehrsausschusses der Stadt Frankfurt nach Stuttgart zur Besichtigung der Stuttgarter Trogstationen und die überarbeiteten Pläne zur Musterschule sind online. Die neuen Pläne haben wir in den letzten Wochen auf die Anregung aus dem ADFC hin erarbeitet, die Fahrradwege an der Musterschule nicht über die Bahnsteige zu führen.


29.10.2008: Erster Erfolg

Ein großer Schritt ist geschafft! Zwar können wir noch nicht die endgültige Rettung der U5 verkünden, aber es gibt nun wieder eine reelle Chance für den Erhalt der durchgehenden Verbindung von Preungesheim bis zum Hauptbahnhof. Der Verkehrsausschuss der Stadt Frankfurt hat in der Sitzung vom 28.10.2008 parteiübergreifend beschlossen, unseren Vorschlag im Rahmen des aktuell erstellen Gutachtens zur Zukunft der U5 als weitere Alternative, die die Probleme der alten Planungen vermeiden kann, auf technische und rechtliche Machbarkeit zu prüfen.


24.10.2008: Neue Wege für die U5

Unsere Vorschläge für den barrierefreien Umbau der Stationen Musterschule und Glauburgstraße sind fertig. Die detaillierten Pläne und Grafiken zur Neugestaltung wurden von uns im Sommer 2008 entwickelt und in verschiedenen Gesprächen Frankfurter Politikern und Verkehrsverantwortlichen vorgestellt, ehe wir sie am 23.10.2008 in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentierten und hier auf der Website veröffentlichten.

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